Preise und Stipendien

Felix-Hoppe-Seyler-Preis 

Dieser Preis wird vom Präsidenten der DGKL verliehen. Der Preis wird für besondere Leistungen und Verdienste auf dem Gebiet der Klinischen Chemie und Laboratoriumsmedizin von der DGKL gestiftet. Er wird an Einzelpersonen, Gruppen von Einzelpersonen oder Arbeitsgruppen verliehen, die sich in besonderer Weise Verdienste um die Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin erworben haben. Als preiswürdige Verdienste gelten herausragende Forschungsergebnisse, die Erarbeitung und Umsetzung richtungweisender Konzeptionen oder ein besonderer Einsatz für die Aus-, Weiter- und Fortbildung. Eine Teilung des Preises ist nicht möglich.

Der Preis ist mit 10.000,00 € dotiert. Bewerbungsfrist ist einschließlich der 15.07.2016.

Margot-Schumann-Preis

Auf dem 2. Deutschen Kongress für Laboratoriumsmedizin wird zum zweiten Mal der Margot-Schumann-Preis an drei engagierte MTLA verliehen.
Margot Schumann veröffentlichte mit 24 Jahren das erste Lehrbuch für Laboratoriumsassistentinnen.

Prämiert werden herausragende Arbeiten zu folgenden Themengebieten:

  • Aus Qualitätssicherung und Labormanagement
  • Entwicklungsprojekte aus der Laborpraxis
  • Aus Wissenschaft und Forschung
  • Aus Ausbildung in Theorie und Praxis

Der Preis wird gestiftet von Siemens. Die Verleihung des Margot-Schumann-Preises wird auf dem Kongress stattfinden.

Die Richtlinie zum Margot-Schumann Posterpreis 2016.

DGKL-Reisestipendien

In Form einer finanziellen Unterstützung möchte die DGKL auch in diesem Jahr wieder jungen Nachwuchswissenschaftlern die Teilnahme an dem Deutschen Kongress der Laboratoriumsmedizin (DKLM) ermöglichen. Daher vergibt die Stiftung für Pathobiochemie und Molekulare Diagnostik im Rahmen ihrer Nachwuchsförderung insgesamt fünf Reisestipendien in Höhe von 500 Euro.

Bewerben kann sich jeder Kongressteilnehmer bis zur Vollendung des 35. Lebensjahres, allerdings werden nur zwei Bewerber pro Institut/Labor angenommen.

Falls mehr als fünf Anträge für ein Reisestipendium eingehen, erfolgt die Vergabe nach folgenden Kriterien:

  • DGKL-Mitglieder werden gegenüber Nichtmitgliedern bevorzugt.
  • Bewerber, die ein Abstract eingereicht haben, werden gegenüber Bewerbern ohne Abstract bevorzugt.
  • Die am höchsten bewerteten Abstracts werden bei der Stipendienvergabe vorrangig behandelt.
  • Sollten mehr Bewerber ohne eingereichte Abstracts einen Antrag auf ein Reisestipendium gestellt haben, wird das Stipendium an den jüngsten Teilnehmer vergeben.

Die Bewerbungsfrist für das Reisestipendium endet am 15. August 2016. Die Bewerbungen, inklusive Motivationsschreiben, Lebenslauf und Bestätigung des Vorgesetzten, bitte per Mail an folgende Adresse schicken: jennifer.sior@mcon-mannheim.de

Vortragspreise und Posterpreise DGKL

Die Richtlinien zur Vergabe der Poster- und Vortragspreise auf dem DKLM wurden in diesem Jahr neu geregelt. So wurde seitens des Präsidiums der DGKL festgelegt, dass mit diesen Preisen vor allem der wissenschaftliche Nachwuchs gefördert werden soll. Somit sind die Poster- und Vortragspreise als Nachwuchspreise ausgeschrieben, das heißt sie richten sich an Kongressteilnehmer unter 35 Jahren.

Ausgeschrieben werden insgesamt drei Posterpreise à 1.000 Euro in den Kategorien Grundlagenforschung Pathobiochemie / Analytik und Diagnostik. Zudem wird ein Vortragspreis à 1.000 Euro ausgeschrieben, der aus allen Kategorien kommen kann.

Alle Preise werden im Rahmen des Gesellschaftsabends in Anwesenheit der Preisträger verliehen. Sollte ein Preisträger nicht teilnehmen, erhält der Nächstplatzierte den Preis. Neben des Preisgeldes erhalten alle Preisträger auch freien Eintritt zur nächsten Jahrestagung der DGKL. Die Bewertung der Poster setzt sich aus der Punktsumme der Abstract-Bewertung sowie der Bewertung des Posters und der Präsentation zusammen. Die Sitzungsleiter der Postersitzungen bilden das Preisrichterkollegium und legen zusammen die Preisträger in den einzelnen Kategorien fest. Bei der Bewertung des besten Vortrages bewerten die Sitzungsleiter gemeinsam mit dem Preisrichterkollegium neben dem Abstract, auf dessen Grundlage der Vortrag ausgesucht wurde, auch den wissenschaftlichen Inhalt des Vortrages, die Originalität und die Vortragsweise.