Programm

Hauptprogramm als PDF

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Tagesaktuelles Onlineprogramm

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Schwerpunktthemen des DKLM 2016

DKLM Programm

  • Interdisziplinäres POCT-Management
  • Liquid Profiling
  • Neue Mechanismen und Biomarker der Inflammation
  • Verbesserung der Grundversorgung durch innovative diagnostische Technologien
  • Mechanismen der zellulären Reprogrammierung: Grundlage neuer diagnostischer Ansätze
  • Metabolische Pandemien: eine diagnostische Herausforderung
  • Didaktische Konzepte in der Nachwuchsarbeit

Der Deutsche Kongress der Laboratoriumsmedizin 2016 wurde mit 6 CME Fortbildungspunkten der Kategorie B pro Tag von der Landesärztekammer Baden-Württemberg zertifiziert.
Die Mikroskopierkurse (M), die Seminare (S) und Workshops (W) sind zur Qualifikation anerkannt. Gemäß Fortbildungsordnung DIW - MTA / DVTA werden diese für die Teilnahme vergeben. Die Credits sind auf der Teilnahmebescheinigung/Zertifikaten ausgewiesen.

Programmstruktur DGKL

Mittwoch, 28.09.2016

  • Treffen der Arbeitsgruppen und Sektionen der DGKL
  • Arbeitsgruppentreffen des BDL und des BNDL
  • Eröffnungsveranstaltung mit Verleihung des Felix-Hoppe-Seyler-Preis und Festvortrag

Donnerstag, 29.09.2016 / Freitag, 30.09.2016

Themenschwerpunkte:

  • Tumortarget Identifizierung für Therapie und Diagnostik
  • Neue molekulare Zielstrukturen für Biomarker und Therapie des Diabetes mellitus
  • mi-RNA
  • Neue analytische Technologien / NMR-Spetroskopie
  • Update Biobanking
  • Update gynäkologische Endokrinologie
  • zirkulierende DNA
  • from bench to bedside: Nephropathie
  • Cell signalling in immunity
  • Vaskuläres Remodeling
  • neue Entzündungsmarker
  • Sterile Entzündung: neue diagnostische und therapeutische Ansätze
  • Glycocalyx: Mediator der endothelialen Funktion
  • Neue Lehrkonzepte in der Klinischen Chemie und Laboratoriumsmedizin / Nachwuchsarbeit
  • Novel aspects of coagulation and inflammation

Breakfast-Sessions: Kurse für junge Wissenschaftler zu den Themen

  • Entzündung im Kontext Gerinnung, Autoimmunität
  • Vaskuläre Komplikationen
  • Mechanismen der sterilen Entzündung
  • Präanalytik

Präsentationstechniken für junge Wissenschaftler

 

Programmstruktur DVTA

DVTA Programm

Themenschwerpunkte:

  • POCT-Management für Klinik und Praxis
  • Qualitäts- und Labormanagement
  • Aktuelles zu RiliBÄK / Medizinprodukterecht
  • Präanalytik – Praxisaspekte
  • Biobanking – Herausforderungen für das Labor
  • Ausbildungsforum für Lehrende und Praxisanleiter
  • Neue analytische Technologien wie NMR-Spektrometrie
  • Massenspektrometrie in der Labordiagnostik
  • Gerinnungsdiagnostik (Klinik und Labor)
  • Aktuelle Entwicklungen in der Hämatologie
  • Entzündungsdiagnostik
  • Metabolisches Syndrom
  • Molekulare Diagnostik

Seminare/Workshops (jeweils drei-/vierstündig)

  • Mikroskopierseminare zu hämatologischen Themen wie Anämien, Myeolodysplastische Syndrome, Lymphome
  • Mikroskopierseminare zur Liquorzytologie, Ergusszytologie
  • Seminar Liquorproteindiagnostik
  • Seminar Molekulare Diagnostik (Kompaktkurs)
  • Seminar Personalbedarfsberechnung (Crashkurs)
  • Workshop Durchflusszytometrie für Einsteiger und Fortgeschrittene
  • Workshop Harnsedimentanalyse
  • Workshop Massenspektrometrie für Einsteiger
  • Workshop Transfusionsmedizin
  • Workshop Mentoring: Einarbeitungskonzepte für KollegInnen praxisnah
  • Workshop Praxis wissenschaftlichen Arbeitens (Literaturrecherche und -bewertung für die Praxis)

Breakfast Sessions am Freitag, 30.09.2016

Im Rahmen der Grundlagen-wissenschaftlichen Breakfeast Sessions (Session 1-4) werden die Teilnehmer die Möglichkeit haben, in einem Gespräch im kleinen Kreise sich über Strategien in der Umsetzung von Forschungsprojekten mit erfahrenden Wissenschaftlern auszutauschen. Mögliche Themen sind dabei die erfolgreiche Strukturierung eines Forschungsprojektes, Strategien bei der Antragsstellung oder Tipps für die Erstellung eines Manuskriptes. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, durch ihre Fragen die Themen zu gestalten. Alle „Gastgeber“ sind durch langjährige wissenschaftliche Tätigkeit sowie erfolgreiche Publikationen und Drittmitteleinwerbungen ausgewiesen. In der Breakfeast-Session zum Thema: vaskuläre Komplikationen und Hämostase besteht die Möglichkeit, sich zu diesem forschungsrelevanten Thema auszutauschen.

 

Breakfast Session
Gerinnung und Entzündung

Vorsitz: T. Renné (Hamburg)

Thomas Renné arbeitet am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und dem Karolinska Institut, Stockholm in der Klinischen Chemie und Laboratoriumsmedizin. Er wird am Beispiel des Faktor XII-getriebenen Kontaktsystems wichtige Wechselwirkungen zwischen Blutgerinnung und vaskulären Entzündungsprozessen diskutieren, aus denen sich neue Diagnostiken und Therapiekonzepte entwickeln.

Die Arbeiten der Arbeitsgruppe haben zu Antikoagulantien geführt, welche die Blutungsneigung nicht erhöhen und zusätzlich entzündungshemmend wirken. Die Arbeiten sind durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das European Research Council (ERC) gefördert. Weiter Informationen:

http://ceric.se/research/renee.html
http://www.uke.de/kliniken-institute/institute/klinischechemie-zentrallaboratorien/index.html

 

Breakfast Session
Vaskuläre Komplikationen

Vorsitz: B. Isermann (Magdeburg)

Berend Isermann ist Leiter des Instituts für Klinische Chemie und Pathobiochemie an der Otto-von-Guericke Universität, Magdeburg. Die Forschungsschwerpunkte der Arbeitsgruppe sind die vaskulären Komplikationen im Rahmen des Diabetes mellitus sowie Plazentastörungen. Im ersten Schwerpunkt werden Mechanismen untersucht, durch die Gerinnungsproteasen die sterile Entzündung im Rahmen diabetischer vaskulärer Komplikationen regulieren. Im zweite Projekt werden Störungen der Plazentaentwicklung und Schwangerschaftsassoziierter Erkrankungen (z.B. Prä-Eklampsie) untersucht.

Ziel ist es die proteaseabhängige Regulation der zellulären Funktion für verschiedene Erkrankungen zu erarbeiten und dabei die interzellulären Mechanismen der Signaltransduktion zu charakterisieren.

 

Breakfast Session
Mechanismen der sterilen Entzündung

Vorsitz: T. Chavakis (Dresden)

Prof. Dr. T. Chavakis ist W3-Professor und Leiter der Abteilung für Klinische Pathobiochemie am Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin an der Technischen Universität Dresden. Seine Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit Mechanismen der Entzündung sowie mit der Rolle der Inflammation für die Entwicklung der Insulinresistenz.

 

Breakfast Session
Autoimmunität und Entzündung

Vorsitz: H. Renz (Marburg)

Professor Dr. Harald Renz ist Direktor des Instituts für Laboratoriumsmedizin an den zwei Standorten Gießen und Marburg des UKGM. Er ist Professor für Laboratoriumsmedizin an der Philipps- Universität Marburg seit 1999. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt auf der Erforschung von chronischen Entzündungserkrankungen wie Allergien und Asthma. Er wurde unter anderem in den USA (National Jewish Medical and Research Center in Denver, Colorado; 1989-1993) ausgebildet, sowie an der Universitätsmedizin Charité in Berlin (1993 – 1999). Professor Renz war Sprecher eines von 2005 bis 2014 geförderten Sonderforschungsbereiches zum Asthma, ist stellvertretender Sprecher des Universities of Giessen and Marburg Lung Center (UGMLC) sowie Standortvertreter im Deutschen Lungenzentrum. Seit 2010 ist er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAKI). 2012/13 war er als Visiting Professor und Fulbright Scholar an der Harvard Medical School Boston tätig. Seit 2015 Ärztlicher Direktor und Ärztlicher Geschäftsführer am Universitätsklinikum Gießen und Marburg; seit 2015 Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL).

 

Breakfast Session
Therapeutisches Drug Monitoring – von der Präanalytik zum Befund

Vorsitz: J. Zander (München)

Der Forschlungsschwerpunkt von Johannes Zander ist das Therapeutische Drug Monitoring von Antibiotika bei kritisch kranken Patienten. Im Institut für Laboratoriumsmedizin des Klinikums der Universität München konnte zusammen mit der Klinik für Anästhesiologie die prospektive Beobachtungsstudie „Drug Monitoring von Antibiotika bei kritisch kranken Intensivpatienten“ durchgeführt werden. Ziele dieser Studie sind unter anderem, die Variabilität von Antibiotikakonzentrationen im Hinblick auf therapeutische Bereiche zu untersuchen und neue relevante Einflussfaktoren zu finden und zu beschreiben. Seit Juni 2016 ist Johannes Zander im Labor Dr. Brunner in Konstanz tätig.

 

Didaktik-Kurs am Mittwoch, 28.09.2016.

Gute wissenschaftliche Präsentationen sind kein Zufall. Neben der intensiven und genauen wissenschaftlichen Arbeit sollten die Ergebnisse strukturiert, nachvollziehbar und selbstbewusst vorgetragen werden. Präsentationen sollten das Interesse der Zuhörer am Forschungsthema wecken,  Lust auf „Mehr“ machen und zu einem intensiven Gedankenaustausch führen, um die eigene Arbeit weiterzuentwickeln. Dazu bietet die DGKL erstmalig in diesem Jahr ein Didaktik-Workshop an, indem Grundlagen von Präsentationstechniken gelehrt und anhand von One-Minute-Präsentationen der Teilnehmer geübt werden. Die 2 Dozentinnen Frau Dr. Kirsten Reschke (FÄ für Innere Medizin, MME) und Frau Dr. Katrin Borucki (FÄ für Labormedizin) arbeiten neben ihrer klinischen Tätigkeit seit 2012 in der medizindidaktischen Arbeitsgruppe an der Universitätsklinik Magdeburg und bilden Ihre Kollegen in regelmäßigen Abständen weiter. Der Workshop richtet sich insbesondere an Teilnehmer, die einen wissenschaftlichen Beitrag eingereicht haben und sich professionell begleiten lassen möchten. Nutzen Sie die Chance am Mittwoch vor Kongressbeginn. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 10, um eine intensive 5-stündige Workshoparbeit zu ermöglichen.

Die verbindliche Anmeldung erfolgt über diese Website. Fragen zum Workshop können Sie unter der Email-Adresse: katrin.borucki@med.ovgu.de stellen.

 

RfB-Ringversuche: Durchführung, Auswertung und Hintergründe

am Freitag, 30.09.2016, 13:30 – 15:30 Uhr

Externe Qualitätssicherung ist für medizinische Laboratorien schon seit längerem verpflichtend und sicherlich weitgehend in die Routineabläufe integriert. Dennoch lohnt es sich, auch einmal hinter die Kulissen eines Ringversuchsveranstalters zu schauen und die Ringversuche aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten:

  • Referenzinstitut für Bioanalytik – das RfB stellt sich vor
  • Von Bestellung bis zur Auswertung – die Möglichkeiten effektiv nutzen
  • Allgemeine und spezielle Auswertungskonzepte
  • Referenzmethodenwert-Konzept – was steckt dahinter?

Unser Ziel ist, offene Fragen von Ihnen zu beantworten und zur Diskussion einzuladen, um auch in Zukunft die externe Qualitätssicherung für Sie (und uns) zu verbessern.